Archive for the ‘Generationenkonflikt’ Category

Evas Welt

15. September 2007

A propos Basel:

Ok, ich wollte eigentlich darauf verzichten, hier auch noch meinen Senf zum Weltbild der leicht bescheuerten Frau Eva Herman abzusondern. Das haben schon andere getan.

Aber weils so schön ist, hier doch noch ein Sätzchen des Herrn Adolf Hitler zu seiner persönlichen Sicht zur Familienpolitik im dritten Reich, geäussert 1934 bei einer Rede vor der NS-Frauenschaft:

„Jedes Kind ist eine Schlacht.“

Recht so. Aber leider darf frau das ja heute nicht mehr sagen, gell, Frau Herman?

P.S. Dass das ganze braune Getue nur eine super Propaganda für das neue Buch der Frau Herman ist, kann natürlich nicht sein…

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Schöner Einkaufen

10. August 2007

A propos Basel:

Gerade erhalte ich von einem echten Freund folgenden Filmlink zugeschickt.

Ein nettes Kind – und ein netter Freund!!!

In diesem Sinne wünsche ich allen Vätern und natürlich auch Müttern: Viel Spass beim nächsten Einkauf in der vollbesetzten Migros. Und: Das Video soll Euch daran erinnern, dass alles auch viel schlimmer hätte kommen können…

Werde ich pessimistisch?

2. Mai 2007

A propos Basel:

Ich weiss nicht, ob es Ihnen auch so ging, aber mein Vater war eher immer so etwas skeptisch, was die ‚Jungen‘ anging, also uns nachfolgende Generation. Er zweifelte irgendwie an den Werten von uns ‚Jungen‘, an unsrer Bekleidung und ganz besonders an unsrer Musik. Vor allem wenn wir uns dieses Bumm-Bumm-Zeugs quasi intravenös in die Ohren oder aber über überdimensionierte Subwoofer im Auto verabreichten. Da konnte er nicht mehr so mit.

Gestern war ja 1. Mai. Alle Welt hat dann frei und das ist gut so. Die Frage, ob ich jetzt langsam definitiv alt, pessimistisch, intolerant und konservativ werde, stellte sich, als ich mit meiner Holden das Rheinbord hinaufspaziere. Ohne jeden Stress, ohne jedes schlechte Gefühl erfreute ich mich der nämlichen und des schönen Tags. Und sehe am Rhein ein Bild der Verheerung. Abartig. Dort, wo die Stadt rechts der Wettsteinbrücke mit einigem Aufwand einen Strand aufgeschüttet hat, türmten sich die Flaschenberge. Scherben und Müll überall. Und da muss ich jetzt sagen: Da kann ich nicht mehr so mit.

Angesichts der Tatsache, dass es durchaus die gleichen Leute sind, die am 1. Abend das Rheinbord mit Scherben etc. verlittern, um dann am nächsten Abend wieder dort zu feiern, muss ich die Frage, ob ich pessimistisch werde, ganz eindeutig mit ‚ja‘ beantworten. Was will man angesichts solcher eindeutig zu Tage tretender Defizite sonst sagen? Mich würde auch interessieren, was kann man da machen? Denn das „Denen müsste man links und rechts…“ meines Vaters kann es ja irgendwie auch nicht sein…