Wie mir die auf den Sack gehen!

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A propos Basel:

Es gibt in Basel eine Gasse am Rhein, von der jeder Basler und ganz sicher mindestens jede zweite Baslerin spätestens ab dem 16. Lebensjahr weiss, dass dort lecker Bier getrunken werden kann.

Es gibt dort Bars und Beizen, einen Stripschuppen und im Restaurant Sonne tritt sogar immer wieder diese Sorte von Alleinunterhaltern auf, die wohl nur noch auf dem Land und im Kleinbasel überleben können.

Ja, und dann gibt es dort noch die sogenannten „Anwohner“. Ich kenne übrigens einige von ihnen. Und diese möchte ich hier explizit von meinen nun folgenden Ausführungen ausnehmen. Denn soweit ich weiss, leben sie gerne, wo sie leben. Sie geniessen die Nähe zum Rhein und die zentrale Lage. Und irgendwie wussten sie bereits zu dem Zeitpunkt, an dem sie ihre Wohnungen bezogen haben, dass die Rheingasse nicht der Waldrand von Lützelflüh ist.

Es gibt aber auch die andere Sorte von „Anwohnern“. UND DIE GEHEN MIR GANZ GRAUSAM AUF DEN SACK!!! Entschuldigung, dass ich hier mal laut schreien musste. Aber glauben die eigentlich, sie seien die einzigen Bewohner dieser Stadt?!? Ständig rennen sie zu den Medien, heulen rum: Hier ist die Musik zu laut und da fährt ein Auto rum, dass hier nicht fahren dürfte… Da muss jetzt aber sofort die Polizei einschreiten – und dort auch. Am besten sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Und die Polizei springt dann auch noch prompt und tut wie geheissen.

HALLO??? Ich wohne in einer sogenannten „Begegnungszone„. In der dürfte eigentlich nur mit 20 km/h gefahren werden. Hält sich irgendwer daran? Nein. Hat die Polizei jemals Geschwindigkeits-Kontrollen durchgeführt? Nein. RENNE ICH JETZT HEULEND RUM? Nein. Meine Güte, entweder wohnt man in einer Stadt, oder man lässt es bleiben.

Nein, ich bin nicht dafür, dass man mit dem Auto überall durchfahren darf, wo es verboten ist. Nicht, dass ich hier falsch verstanden werde. Aber wie es eine kleine poplige Minderheit immer wieder schafft, dass ihre Probleme zum Problem der gesamten Stadt „hochsterilisiert“ (Bruno Labbadia) wird, das ärgert mich gewaltig.

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Eine Antwort to “Wie mir die auf den Sack gehen!”

  1. Sommerwetter « A propos Basel… Says:

    […] A propos Basel… Wir knien uns Rhein « Wie mir die auf den Sack gehen! […]

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