Das Buch, der Preis und die Bindung

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A propos Basel:

Da in unserer netten, kleinen Stadt ja nicht immer der Bär steppt – ausser man ist Vater eines entdeckungsfreudigen Kleinkindes – nimmt der alphabetisierte Teil der Bevölkerung ja auch mal gerne ein Buch in die Hand. Und sei es nur, um es vor den Beiss-Attacken eines entdeckungsfreudigen Kleinkindes zu bewahren.

Nun hat der Bundesrat sich dazu entschlossen, die Buchpreisbindung in der Schweiz aufzuheben. Was einerseits natürlich nett ist, weil deutschsprachige Bücher hierzulande plötzlich billiger sein dürften als etwa auf Amazon. Oder wandert der Versandriese gleich in die Schweiz, um von hier aus seine Bücher billiger zu vertreiben? Mal schauen, ob ich mir mit diesem Gedanken einen Posten in der Amazon-Geschäftsführung sichern kann…

Und dennoch bleibt die Frage, werden Bücher wirklich billiger. Und damit meine ich eigentlich: Werden die Bücher billiger, die ICH gerne lese?

Der Blick nach Frankreich macht skeptisch. Da wurde 1979 die Buchpreisbindung aufgehoben, und das mit verheerenden Auswirkungen: Die Bücher wurden im Allgemeinen gar nicht billiger sondern teurer. Bereits 1981 wurde deswegen vom damaligen Kulturminister Jacques Lang wieder eine Buchpreisbindung eingeführt, die gar strenger war als jene, die 1979 aufgehoben worden war.

Wer das alles nachlesen möchte, dem empfehle ich, hier zu klicken.

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