Vom Drehen und Wenden der Reglemente

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A propos Basel:

Ja, ich weiss, lieber Luxinger, ich komme wie die alte Fasnacht daher, wenn ich mich jetzt auch noch zum Fall Muntwiler auslasse.

Aber da ich mich auch schon beruflich mit der Causa befassen durfte, habe ich mal eine kleine Verschnaufpause gebraucht.

Dennoch nun hier mein Senf zum Forfait-Entscheid der Swiss Football League:

Ich gebe offen zu: Vielleicht kann man den Fall so beurteilen, wie es der Herr Bürgy mit seiner verschworenen Truppe der Disziplinarkommission getan hat. Aber genauso gut kann man ihn vielleicht eben auch anders sehen.

Und diese „vielleichts“ und „abers“ hätten genügend Spielraum gelassen, um NICHT in den sportlichen Wettbewerb einzugreifen. So, wie die SFL alle ihre eigenen Reglemente so lange gebogen hat, bis sie einen Forfait-Sieg des FC Basel gegen Neuchâtel Xamax verhindern konnte. Wir erinnern uns: Damals habe es die Neuenburger nicht fertig gebracht, ihr schneesicheres Spielfeld in den Höhen von La Chaux-de-Fonds mit Linien zu versehen.

Übrigens, ich war damals durchaus der Meinung, dass eine Spielwiederholung sportlich Sinn macht. Und genau so bin ich heute der Meinung, dass man es beim 0:0 hätte bewenden lassen müssen.

Denn man wagt es sich kaum auszumalen: St. Gallen und/oder der FCB gelangen vor den Internationalen Sportgerichtshof (TAS/CAS) – und die Schweizer Meisterschaft wird zwei Wochen nach dem letzten gespielten Match (der übrigens an einem Donnerstag stattfindet – wo gibts denn sowas?!?!?) entschieden. Horror…

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