Wieso bloss wandern alle nach Zürich?

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A propos Basel:

In der Basler Zeitung vom Samstag darf man lesen, dass jeden Tag ein Basler oder eine Baslerin nach Zürich abwandert – im Schnitt natürlich. Das versetzt die Basler Regierung in Alarmstimmung, das Statistische Amt soll nun eine Erhebung machen und herausfinden, warum denn Züri eine derart grosse Anziehungskraft hat.

Ja, und dann ist da im Regionalteil noch eine Geschichte darüber, dass die Kulturveranstalter im Hafenareal neusterdings mit einem „Bespielungsplan“ eingeschränkt werden sollen. Nur noch neun Anlässe mit einer maximalen Lärmbelästigung von 75 Dezibel sind erlaubt.

Im Internet gibt es tolle Listen, mit denen man vergleichen kann, wie wahsinnig laut das ist. Nämlich so lärmig wie ein lautes Büro. Ja, auf neun solch wilder Partys hat das Basler Fest-Volk sicherlich gewartet…

Was bleibt, sind die Fragen:

– Könnte es vielleicht einen Zusammenhang zwischen der ersten und der zweiten Meldung geben?

– Braucht es in einer Stadt vielleicht mehr als „nur“ Arbeits- und Schlafplätze?

– Braucht eine Stadt nicht ein gewisses Mass an Leben, das über Fasnacht und Vorfasnacht hinausgeht?

– Wieso wirkt das Baudepartement, das die neuen Verordnungen erlässt, immer so unglaublich spröde und lustfeindlich – hat das irgendwas mit der Vorsteherin Barbara Schneider zu tun? Die müsste doch als SP-Regierungsrätin eher auf Seiten der Jungen stehen, sollte man denken…

Ich mein ja bloss. Oder wirbt Basel neuerdings mit „Sleeping Unlimited“?

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