Im Bett mit van Bommel

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A propos Basel:

Ich hatte eine schlimme Nacht, gestern. Und das lag nicht an den Junkies in meiner Kleinbasler Nachbarschaft. Die verhielten sich in Ordnung, wie meist.
Nein, ich hatte einfach diesen Traum. Einen Albtraum eigentlich. Ich war Mark van Bommel. Sie können sich vorstellen, wie unruhig ich mich hin- und hergewälzt habe! Mit Folgen: Mein Chef hat mich tags drauf gefragt, was denn mit mir passiert sei. Ich sei ja völlig verknittert… Ja – logisch!!!

Aber zurück zu meinem Traum: In meinem Traum rackerte ich 90-Minuten lang an der Seite von einigen recht guten, aber auch einigen recht durchschnittlichen Spielern. Dem FC Bayern halt.

Und auch auf die Gefahr hin, dass einige Leser diesen Blog resp. meine Beiträge mit ewiger Verachtung strafen werden: Der FC Bayern ist nun mal mein Verein. Das kann man sich nicht aussuchen. Natürlich stehe ich dem FC Basel sehr positiv gegenüber. Aber Bayern, das ist einfach irrational. Hab ich gerade irrational gesagt??? Das ist einfach so. Und ich finde es auch gut, wie es ist. Meistens.

Aber, zurück zum Spiel oder besser zum Traum: Gegner war natürlich AC Milan. Und ich hatte mir gegen den Berlusconi-Club so einiges vorgenommen. Gegen Inzaghi insbesondere. Den hab ich eh gefressen. Kurz: Der Wille war extrem da! Naja, und dann träumte ich all das, was ich vorher auf SF 2 intensiv verfolgt hatte. Nur mit dem anstrengenden Unterschied, dass ich auch noch Mark van Bommel war. Und das machte die Sache nicht leichter. Meine Freundin brachte mir netterweise mehrmals kühlende Tücher für die Stirn und so. Immer wieder sah ich also meinen Aussenrisst-Pass, der indirekt zum 0:1 führte. Immer wieder sah ich diesen Inzaghi aus Abseitsposition zum 0:2 starten. Ich wusste genau, dass wir um Milan zu schlagen auch ein bisschen Glück brauchen würden. Meine Schüsse machten mir dann aber klar, dass wir an diesem Abend kein Glück haben würden. Es waren sicher sieben oder acht. Alle geblockt, gehalten oder vorbei. Oah, ich drehte und wendete mich, mein Kissen war völlig zerknüllt…

Und nach einer solchen Nacht soll ich noch faltenlos und gut gelaunt im Büro auftauchen? Chef: Das ist ein absolutes Ding der Unmöglichkeit.

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Eine Antwort to “Im Bett mit van Bommel”

  1. Razinger Says:

    ja, lieber Luxinger, da fühle ich natürlich mit dir. Und zur Aufmunterung noch die Frage von A. K. aus B., die mich während des Matches fragte: „Wie kann der Luxinger eigentlich für die Bayern sein?“ „Der ist Bayer.“ „Ja, aber das ist doch kein Grund.“

    In diesem Sinne: Bimmel, Bammel, van Bomel.

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